Seit 2016 ist DIE LINKE. auch im Stadtrat Gehrden vertreten.

Den Blog von Dirk Tegtmeyer, dem Stadtrat der LINKEN. in Gehrden finden sie hier

 

Regelmäßige Treffen

Die Ortsgruppe Springe trifft sich seit dem 21.1.2014 alle 14 Tage an einem Dienstag.

Beginn: 19:00 Uhr,

Ort: wird jeweils bekannt gegeben, oder unter 01751959105 erfragen.

 

 
3. Juni 2016

Sommerfest

Politik und Musik

Sommerfest mit Dorothée Menzner (MdB2007-2013) und Whiteman-Molle.

Deisterhütte der Naturfreunde ab 18:00 Uhr

 
2. Februar 2016

Linke gratuliert neuem Bürgermeister

Sehr geehrter Herr Springfeld,

die Partei DieLinke in Springe gratuliert ihnen zu ihrer Wahl als neuer Bürgermeister von Springe. Wir hoffen, dass sie sich schnell einarbeiten und ein offenes aber nicht populistisches Ohr für alle Bürgerinnen und Bürger haben.

Auf eine gute Zusammenarbeit!

 

 

Mitglied werden!

 
http://www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/

Wir wollen Sie auf unserer Seite über Aktuelles aus Springe informieren. Sie haben hier die Möglichkeit mit uns in Kontakt zu kommen.


Saupark mit dem Jagdschloss Springe soll Weltkulturerbe werden

Udo Selent stellt Antrag für DIE LINKE. Springe

Der Saupark mit dem Jagdschloss ist ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt Springe, und von besonderer historischer Beutung. Um dies angemessen zu würdigen, schlägt DIE LINKE. Springe vor, bei der UNESCO den Antrag zu stellen, den Saupark mit Jagdschloss in die Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen. Allein durch dieses Vorhaben lässt sich Springe überregional bekannter machen, mit der Hoffnung, dass dies den Tourismus fördert, und so letztlich einen Teil zur Sanierung des Haushaltes der Stadt Springe beiträgt. 

 

Anliegend finden sie den Antrag an den Stadtrat Springe.

Antrag (PDF)



Am 9.März hielt unser Genosse Udo Selent seine erst Haushaltsrede. Während die anderen Redner und Rednerin sich über das hohe Defizit ereiferten und die AfD sogar völlig ahnungslos und realitätsfern ein Nullbudget für alle Ausgaben forderte, ging Selent als Einziger auf die sozialen Ungleichgewichte ein und benannte konkrete Projekte.

 

 

Kranzniederlegung zum Antikriegstag in Bennigsen und Völksen

Militärische Logik führt in den Krieg.

Den Tätern kein ehrendes Gedenken!

Weder in Springe, noch anderswo.


Seit Beginn der 1950er Jahre wurde in der DDR der 1. September als „Tag des Friedens“ bzw. als „Weltfriedenstag“ bezeichnet, an dem die Öffentlichkeit in Versammlungen und Kundgebungen zum Eintreten für den Weltfrieden aufgerufen wurde. In der Bundesrepublik Deutschland wird dieser Tag alljährlich als „Antikriegstag“ begangen. Er erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939.

In der Bundesrepublik wurde der Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen und damit des Beginns des Zweiten Weltkriegs zum ersten Mal 1957 als Antikriegstag begangen. Zunächst noch ohne Gewerkschaften: Aufgerufen hatte damals die "Antimilitaristische Aktion", ein Bündnis aus Sozialistischer Jugend - Die Falken, Solidaritätsjugend, Naturfreundejugend und Verband der Wehrdienstverweigerer.

1966 beschloss der Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), den 1. September als Tag des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg zu begehen. Seit ihrem Bundeskongress 1983 unterstützte die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG) "die Bestrebungen des DGB, den 1. September als Anti-Kriegstag populär zu machen", und trat entsprechend ihrer "Entschließung zu Frieden und Abrüstung" für solidarische Proteste der Arbeitnehmer und ihrer Gewerkschaften an diesem Tage ein.

Die Linke in Springe beteiligt sich an diesem Tag mit Kranzniederlegungen in Bennigsen, Gräber der russischen Kriegsgefangenen und am Kriegsdenkmal sowie am Kriegerdenkmal in Völksen. Nie wieder Krieg und Achtung vor denen, die sich Kriegen verweigern. So möchte die Linke ein anderes Verständnis für Kriegsdenkmäler etablieren.

Dirk Tegtmeyer hielt eine kurze Ansprache, die sich an einem Aufsatz von Berthold Brecht orientierte. Brecht hatte als 17- jähriger zu einem Text über das Thema des lateinischen Dichter Horaz 'Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben', geschrieben: „Der Ausspruch, dass es süß und ehrenvoll sei, für das Vaterland zu sterben, kann nur als Zweckpropaganda gewertet werden. Der Abschied vom Leben fällt immer schwer, im Bett wie auf dem Schlachtfeld, am meisten gewiss jungen Menschen in der Blüte ihrer Jahre. Nur Hohlköpfe können die Eitelkeit soweit treiben, von einem leichten Sprung durch das dunkle Tor zu reden, und auch dies nur, solange sie sich weitab von der letzten Stunde glauben. Brecht wäre deswegen damals (1915) fast von der Schule geflogen. Nach zwei desaströsen Weltkriegen und Millionen von Toten, an die auch die Denkmäler in Bennigsen und Völksen gedenken, steht fest, dass Brecht recht hatte, und jene Klassiker, wie Horaz, deren Glorifizierung des Todes dabei behilflich war, Millionen von Menschen 'freiwillig' in die Schrecken der Weltkriege zu schicken, ein sehr problematisches Erbe darstellen.

Kleines Sommerfest der LINKEN Springe – Politischer Blues

Dorothée Menzner im Gespräch

Am Freitag den 3.6., fand in der Deisterhütte in Springe das kleine Sommerfest der LINKEN  statt. Geladene Gäste waren die ehemalige Bundestagabgeordnete Dorothée Menzner und der Musiker ‚White Man Molle‘.

Ziel des Sommerfestes war auch, Interessierten die Möglichkeit zu geben, mit PolitikerInnen der LINKEN  ins Gespräch zu kommen. Dafür konnte die ehemalige Bundestagsabgeordnete Dorothée Menzner  gewonnen werden.  Sie arbeitet inzwischen als Berufsbetreuerin und  konnte daher sehr detailliert über die komplexen sozialen Probleme berichten, die bei der Frage der sozialen Absicherung im Alter und bei Krankheit entstehen; angekündigt war ein Vortrag: „Alt, krank, pflegebedürftig und arm? Was passiert, wenn ich mir nicht mehr selbst helfen kann? Welche Konzepte hat DIE LINKE?“, mit anschließender Diskussion.

Der Schwerpunkt der Diskussion war dann aber gar nicht die politische Debatte – alle Anwesenden stimmten in der Sicht auf die Probleme grundsätzlich überein – sondern konkrete Fragen im Bezug darauf, wie bei Schwierigkeiten mit den Sozialämtern vorzugehen ist. Es wurden also Probleme wie die unzumutbaren Arbeitsbedingungen in der Altenpflege oder Schwierigkeiten mit der Einstufung der Pflegestufe zu Sprache gebracht  - Probleme, die für die Betroffenen oft sehr belastend sind – und in dieser Hinsicht war das Sommerfest ein großer Erfolg.

Menschen, die durch persönliche Probleme belastet sind, laufen ansonsten schnell Gefahr, sich auf so einer Veranstaltung fehl am Platz zu fühlen, weil sie einfach zu schwer in Stimmung kommen können. Dies war hier nicht der Fall, im Gegenteil: Sich einfach mal den Frust über die soziale Lage und die Unfähigkeit der Politik, die für einen selber klar erkennbaren Missstände anzugehen und zu beheben, von der Seele zu reden, ist ungleich wichtiger als das, bisweilen zwanghafte, Verbreiten von guter Laune (und dem Kleinreden von Problemen), auf das sich Politiker viel zu oft gut verstehen.  

Ein dazu passende Musik dazu lieferte der Blues-Musiker ‚White Man Molle‘, der gekonnt eine ganze Band ersetzen kann; Seinen Name hatte er während eines längerer USA-Aufenthalts von einem ‚Indianer‘ erhalten, und das Schicksal der nordamerikanischen Ureinwohner hatte er auch ein Lied verarbeitet, das er den Abend sang – und Blues ist diesem Thema sicherlich angemessen. 




Pfingswanderung für Frieden und Abrüstung

KRIEG.MACHT.FLUCHT

Friedensbewegung kennt keine Parteigrenzen. Die Friedensreiterin Friederike Schwabe (FDP)

 

Liebe Freunde die ihr Euch für eine friedlichere Welt einsetzt.

Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr wieder eine Wanderung für Frieden und Abrüstung durchführen. Unser Thema in diesem Jahr:

Krieg. Macht. Flucht.

Kriege sind derzeit der Hauptgrund für Flucht

Machtansprüche fördern Kriege und Vertreibung

Fluchtursachen müssen wir an der Wurzel packen:

Lebensmittel, medizinische Versorgung und Co in Krisengebiete statt Bundeswehrsoldaten und Waffen!

 

Die Kommunen sind als letztes Glied in der politischen Kette mit den Auswirkungen der Flüchtlingskrise massiv konfrontiert. Die Kommunalpolitik und die Verwaltung stehen in der Verantwortung der Unterbringung und Integration der Flüchtlinge. Sie müssen entscheiden, wo Flüchtlingsunterkünfte zu errichten sind und ziehen sich so oft den Ärger aufgebrachter Anwohner/innen auf sich. Gleichzeitig nehmen fremdenfeindliche Einstellungen, bis hin zum offenen Fremdenhass dramatisch zu. Die rechtspopulistische AfD erklimmt einen Umfragerekord nach dem anderen, trotz ihrer zunehmenden Radikalisierung. Thüringens Landeschef Björn Höcke etwa knüpft in Symbolik und Rhetorik mit seinem 1930er-Jahre-Jargon an den Nationalsozialismus an, während die Petry-AfD so tut, als kümmere sie sich ausschließlich um die Sorgen der gesellschaftlichen Mitte. Ein tatsächlicher Rückgang des Flüchtlingszustroms ist nicht absehbar – im Gegenteil: Menschen, die vor Krieg und Zerstörung flüchten, lassen sich nicht aufhalten.

 

Gleichzeitig gießt die Bundesregierung weiter Öl ins Feuer. Bundeswehreinsätze im Irak und anderswo werden verlängert. Jetzt soll auch noch personell aufgerüstet werden 7000 zusätzliche Soldaten. Als weltweit drittgrößter Waffenexporteur versorgt Deutschland Unrechtsregime wie Saudi-Arabien und Krisenregionen mit Mordwerkzeug. Erst in jüngster Zeit wurden weitere Waffenlieferungen nach Katar und Saudi-Arabien genehmigt. Es handelt sich um Regime, die nachweislich das Entstehen des „Islamischen Staates“ (IS) möglich machten, mit der Folge, dass der IS auch mit Handfeuerwaffen von Heckler & Koch Menschen umbringt. Die Menschen im arabischen Raum fliehen vor Kriegen, die auch mit deutschen Waffen geführt werden.

 

Mit dieser verantwortungslosen Außenpolitik der Bundesregierung muss endlich Schluss sein! Die Bundesregierung muss Frieden in der Welt schaffen, anstatt sich an der Seite der USA und anderer westlicher Staaten an Kriegen zu beteiligen – Kriege und Waffenlieferungen, die den gesamten arabischen Raum destabilisiert haben und zum Entstehen mordender Banden wie dem IS, al-Quaida und Co. führten. Die syrischen Nachbarländer brauchen dringend einen Marshallplan für den Wiederaufbau, um so den Zuwanderungsdruck zu verringern. Es fehlt dort nicht an Bundeswehrsoldaten und Waffen, sondern an Lebensmitteln, öffentlicher Infrastruktur, Wohnungen, medizinischer Versorgung. Hierfür muss sich die Bundesregierung schnell und aktiv einsetzen.

Darum fordern wir

 

1. Sämtliche Waffenlieferungen, vor allem in Krisen- und Kriegsgebiete sofort einzustellen.

2. Die Bundeswehrsoldaten aus allen Krisen- und Kriegsgebieten sofort abzuziehen.

3. Den Krisenländern, vor allem um Syrien herum, beim Wiederaufbau der zivilgesellschaftlichen Strukturen wie medizinischer Versorgung, Wohnungen, Bildung und Lebensmittel mit Rat und Tat und Geld zu unterstützen.

 

In Springe habe ich einen entsprechenden Antrag in den Rat eingebracht; aber was ist passiert?

Auf Antrag der Grünen wurde dieser Punkt von der Tagesordnung genommen (Begründung: die Problematik sei sehr viel vielschichtiger und der Rat nicht zuständig weil kein lokaler Bezug).

Mich hat das nicht weiter erstaunt auch wenn es ist bedauerlich ist. Die Lokalpolitiker, von Grünen, SPD und CDU, müssen sich vor Ort mit den Auswirkungen der Flüchtlingskrise auseinandersetzen. Dass sie nicht bereit sind ein deutliches Signal nach Berlin zu senden macht nur deutlich, dass sie der Politik ihrer Parteispitzen folgen und sich für Waffenexporte und weltweite Bundeswehreinsätze aussprechen. Dies ist aber auch nicht weiter verwunderlich – schließlich spendet die Rüstungsindustrie jährlich hunderttausende € in die Parteikassen, da muss man sich schon mal erkenntlich zeigen, denn eine Hand wäscht die andere. Das gleiche gilt neuerdings auch für die Grünen, Herr Kretschmann hatte keine Probleme eine Großspende der Rüstungsindustrie anzunehmen. Was ignoriert wird: hier vor Ort müssen wir mit der verfehlten Bundespolitik zurechtkommen. Ich erwarte jetzt von allen Parteien, dass sie sagen: Grenzen auf für alle Flüchtlinge! Weg mit dem menschenunwürdigen Asylpaket II, weg mit Dublin 3! Denn leider ist zurzeit ein schneller Wechsel der Außenpolitik nicht absehbar und nur ein klares Bekenntnis zum Schutz von Flüchtlingen kann eine rassistisch orientierte AfD behindern.

Axel Seng

Neues aus dem Stadtrat

Rat will sich nicht mit den Ursachen der Flüchtlingsbewegung uauseinandersetzen

Auf der Ratssitzung am 11.5. wurde der Antrag unseres Ratsherrn Axel Seng, "Ursachen der Flüchtlingskrise an der Wurzel packen", auf Antrag der Grünen von der Tagesordnung abgesetzt.

Dazu beziehen wir wie folgt Stellung:

Es ist bedauerlich wenn die Lokalpolitiker, von Grünen, SPD und CDU, die sich vor Ort mit den Auswirkungen der Flüchtlingskrise auseinandersetzen müssen, nicht bereit sind ein deutliches Signal nach Berlin zu senden. Es macht deutlich, dass sie der Politik ihrer Parteispitzen folgen und sich für Waffenexporte und weltweite Bundeswehreinsätze aussprechen. Dies ist aber auch nicht weiter verwunderlich – schließlich spendet die Rüstungsindustrie jährlich hunderttausende € in die Parteikassen, da muss man sich schon mal erkenntlich zeigen, denn eine Hand wäscht die andere. Das gleiche gilt neuerdings auch für die Grünen, Herr Kretschmann hatte keine Probleme eine Großspende der Rüstungsindustrie anzunehmen. Was ignoriert wird: hier vor Ort müssen wir mit der verfehlten Bundespolitik zurechtkommen. Wir erwarten jetzt von allen Parteien, dass sie sagen: Grenzen auf für alle Flüchtlinge! Weg mit dem menschenunwürdigen Asylpaket II, weg mit Dublin 3! Denn leider ist zurzeit ein schneller Wechsel der Außenpolitik nicht absehbar und nur ein klares Bekenntnis zum Schutz von Flüchtlingen kann eine rassistisch orientierte AfD behindern.

 

 

 

Offener Brief an den Regionspräsidenten

Linke kritisiert die Flüchtlingspolitik der Region

Sehr geehrter Herr Jagau,

als Ende September bekannt wurde, dass unser ehemaliges Krankenhaus in Springe mit heimatvertriebenen Flüchtlingen belegt werden soll, waren wir angetan von dem Gedanken einer  sinnvollen Nachnutzung. Ein idealer Ort in einer schönen Umgebung mit Stadtnähe, abgetrennten Zimmern nach den unvorstellbaren Strapazen der Flucht. Gut so finden viele in unserem Ort. Das war vor 5 Wochen. Inzwischen kursieren Gerüchte wie: das Klinikum Region Hannover verlangt zu viel Miete, oder die Nebenforderungen seien nicht akzeptabel. Fakt ist: Es ist noch nichts passiert. Stattdessen müssen wir der Presse entnehmen, es gibt Überlegungen die Turnhalle der BBS für die Unterbringung zu okkupieren.

Wir verstehen Ihre Politik nicht mehr!!!

Gibt es auf Grund des Hickhacks in der  Bundes- und Landespolitik  nicht schon genügend sozialen Sprengstoff?   Wie wollen Sie es den Schülern, Sportvereinen und den Springer Bürgern verständlich machen, dass ein Krankenhaus, in dem nur wenige Umbaumaßnahmen nötig sind, leer steht , während eine ausgelastete Sporthalle für Heimatvertriebene blockiert wird. Welchen Sprengstoff so geartete Unterkünfte, sowohl intern wie extern, beinhaltet  müsste Ihnen eigentlich bekannt sein.

Der Stadt Springe ist es bisher sehr gut gelungen Heimatvertriebene dezentral unter zu bringen und die Bevölkerung mitzunehmen. Das Krankenhaus als Erstaufnahmeeinrichtung  wird akzeptiert und nicht als Gefahr gesehen.

Wenn Sie Stress mit den Springerinnen und Springern haben wollen machen Sie weiter so. Wenn nicht, dann nutzen Sie ihren Einfluss als Aufsichtsratsvorsitzender des KRH.



1. September 2015 Antikriegstag

Dann gibt es nur eins! SAG NEIN!

Normalerweise findet am Ehrenmal in Völksen eine Kranzniederlegung am Volkstrauertag statt. An diesem Tag soll den Gefallenden der Weltkriege gedacht werden. Die LINKEN vor Ort hatten aber einen anderen Gedanken, sie wollten mit ihrer Aktion den Deserteuren, Antimilitaristen und Flüchtlingen der beiden Weltkriege gedenken.

 

Eine Handvoll Genossinnen und Genossen der Ortsverbände Springe und Hannover Nord und der Basisorganisation Hannover/Region West legten am diesjährigen Antikriegstag einen Kranz am Ehrenmal in Völksen ab. Axel Seng, Mitglied im Stadtrat von Springe begann seine Rede mit einem Gedicht von Wolfgang Borchert: „Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!“ Auch heute werden wieder Kriege geführt. Unsere Achtung und unsere Hilfe muss all denen zukommen, die sich diesen Kriegen entziehen. So lange deutsche Waffen in aller Welt töten, solange tragen wir Deutsche auch die Verantwortung für die Opfer! Es ist wichtig dagegen auf zustehen und NEIN zusagen. NIE WIEDER KRIEG!

 

 

Die LINKEN hoffen, dass ihre Aktion im kommenden Jahr Nachahmer findet und die Ehrenmäler umfunktionieren zu Antikriegsmählern...

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